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Matthias Rapold GmbH, Rheinau

Letztes Update: 30. Oktober 2023, 12:43

PostAuto-Unternehmer Rapold aus Rheinau betreibt mit einem kleinen Fahrzeugpark die drei Linien von Marthalen nach Rheinau sowie über Oerlingen und Trüllikon nach Ossingen. Derzeit besteht der Wagenpark ausschliesslich aus MAN-Standardbussen, wobei Anfangs 2021 (und mit einiger Verspätung) zum ersten mal ein neuer Lion’s City vom Typ NL330/12C mit EfficientHybrid-Modul zur Ablieferung gelangte.

Die beiden anderen Lion’s City der Bauart A21. Das neueste Fahrzeug mit Nummer 303 stammt aus 2015 und entspricht bereits der Euro-VI-Version mit silberner Blende unter der Frontscheibe; als erster Rapold-Bus war er getreu dem geltenden ZVV-Standard mit 3 Türen ausgestattet…

…während die beiden älteren Fahrzeuge noch ohne den Silberlösen und mit nur 2 Türen auskommen. Das Bild zeigt den Wagen 274 mit Jahrgang 2012. Der neuste Bus bei PU Rapold ist jeweils schwerpunktmässig zwischen Marthalen und Rheinau im Einsatz, das nächstältere Fahrzeug zwischen Marthalen und Ossingen. Das Bild zeigt den damals neuen Wagen 274 auf dem Weg zur Endhaltestelle in Rheinau. Das Fahrzeug ersetzte 2012 den bis dahin noch als Reserve dienenden einzigen NAW im Weinland, einen BU5-25. (PU Rapold gehörte nebst Stutz und Ryffel zu den nur drei PU, die ein solches Fahrzeug erhielten).

Der erste Lion’s City des Betriebes, 2006 geliefert, gehörte zu den ersten in den Kanton Zürich gelieferten Lion's-City-Fahrzeugen. Das Fahrzeug hat die ganze oben beschriebene «Umlaufkaskade» durchgemacht und diente zuletzt mit deutlich über einer Million Kilometern auf dem Zähler noch als Reserve. Anfangs 2021 wurde er in den Export verkauft und stand schon kurze Zeit darauf in Deutschland im Einsatz.

Der erste A21 wurde bereits 2002 an PU Rapold abgeliefert. Nach 10 Jahren Linieneinsatz wurde der Bus 2012 in die Reserve versetzt und 2015 ausrangiert. Mit täglichem Einsatz auf der strengen Linie Marthalen - Ossingen zwischen 2006 und 2012 hat auch dieser Wagen rasch Kilometer generiert und noch rechtzeitig vor der Ausmusterung die 1-Millionen-Grenze geknackt. Als 2-türiger A21 war der Wagen in der Postauto-Flotte genauso wie seine neueren Geschwister im Lions-City-Design ein Exot – als Zweitürer wurde bei MAN üblicherweise die Überlandvariante A20 beschafft.