Letztes Update: 3. Mai 2024, 20:51
Anton Obrist in Rheinsulz war bis Ende 2010 PostAuto-Unternehmer auf der Linie Obersulz–Laufenburg und Laufenburg–Stein-Säckingen, wobei im Durchlauf Fahrzeuge ab Stein bis Frick und Oberhof gelangten (sowie die Regie und und PU Brem bis Laufenburg). Die zuletzt 4 Niederflurbusse des Betriebs gelangten anschliessend zusammen mit Garage, Linien und Personal zu PU Brändli, Elfingen, welcher damit einen zweiten Betriebshof erhielt. Modernste Fahrzeuge waren zwei MAN A20, welche 2008 (abgebildetes Fahrzeug) bzw. 2010 abgeliefert wurden.
Zwei ältere MAN NÜ313/A20 mit Baujahr 1999 bzw. 2001 gelangten ebenfalls zu PU Brändli; die Fahrzeuge waren die einzigen MAN A20 der ersten Generation im Fricktal, setzte man doch bei den benachbarten PU und Regiebetrieben damals entweder auf LE oder aber auf Citaro und Setra. Mit der einflügligen Vordertür und der fehlenden Klimaanlage wirkt der Bus etwas ungewohnt – baugleiche Fahrzeuge waren aber auch bei den Regiebetrieben in Bremgarten, Endingen und Kreuzlingen im Einsatz.
Kurz vor dem Ende des PU bereits ausrangiert wurde dieser Midibus vom Typ MAN/Lauber 13.230HOCL aus 1997 – er wurde 2010 durch den zweiten NÜ323 ersetzt. Das Fahrzeug wurde zuletzt vor allem noch für Zusatzkurse im Sisslerfeld verwendet, wo die steigenden Arbeitsplatzzahlen mit den Taktkursen der Linie 143 (Stein–Laufenburg) nicht mehr bewältigt werden konnten.
Bis zuletzt noch im Einsatz stand dagegen dieser Saurer/Hess RH580-25. Die breitere und längere Variante des «Rolls Royce unter den Autobussen» wurde unter anderem an die Regie Aarau abgeliefert, von der dieses Fahrzeug mit Jahrgang 1984 in den 1990er-Jahren zu PU Obrist gelangte. Der Bus gelangte nicht mehr über Laufenbrg hinaus, wurde aber gelegentlich noch im Sulztal eingesetzt, wo er insbesondere bei den Schülern beliebt war – die Mitfahrt im Heck-Postabteil war eine beliebte Mutprobe. Der Bus wurde Ende 2010 privat weiterverwendet und gelangte nicht mehr weiter zu PU Brändli.